{"id":1005,"date":"2024-01-08T23:44:53","date_gmt":"2024-01-08T21:44:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/?p=1005"},"modified":"2024-09-06T08:03:03","modified_gmt":"2024-09-06T06:03:03","slug":"for-real-tales-echte-geschichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/for-real-tales-echte-geschichten","title":{"rendered":"For Real Tales \/ Echte Geschichten"},"content":{"rendered":"<p>For Real Tales \/ Echte Geschichten<\/p>\n<p>\u201eSo ist das aber richtig,\u201c w\u00fcrde Dieter \u2013 ich nenne ihn hier mit Namen Andrea \u2013 behaupten. Andreas Vater Urs erz\u00e4hlte Andrea eines Tages in meinem Beisein, sie, Andrea, w\u00fcrde eines Tages eine britische Lady oder einen Lord ehelichen. Sie besa\u00dfen ein Haus in der Toskana, das einem kleinen italienischen Hexenh\u00e4uschen glich mit einem kargen typisch toskanischen Charme. Das Haus glich eigentlich einem kleinen T\u00fcrmchen, das f\u00fcr ein br\u00fcnettes Rapunzel, wie Andrea eines war, geschaffen war. Sie stand vor dem Turm ihres kleinen toskanischen Bauernh\u00e4uschens, und sah hoch. Das Haus hatten sie, Urs und Andrea, getauscht. Der Tausch war nicht zufriedenstellend und dar\u00fcber waren Urs und Andrea traurig, aber Ihr neues kleines Anwesen lag im Schlaraffenland und dort ergaben sich viel mehr M\u00f6glichkeiten als in dem kleinen M\u00e4rchenturm.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_3c.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-865\" src=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_3c.png\" alt=\"\" width=\"1181\" height=\"844\" srcset=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_3c.png 1181w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_3c-300x214.png 300w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_3c-1024x732.png 1024w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_3c-768x549.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1181px) 100vw, 1181px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Minnegedanke der Breverts Andrea an Paddy h\u00e4tte lauten k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>\u201eMeine Stratageme, leuchten wie Edelsteine im Felsgestein. Ich gl\u00e4tte sie in den Jahren. Mit den Steinen erkauft, als Regel, die Dir gilt und uns zugleich. Wir pflegen die Regeln des Dorfes, auf offenem gemeinschaftlichem Boden. Ich geh\u00f6re dazu und achte auf die Regeln, noch \u00fcber meinen Gedanken-Standard hinweg.\u201c<\/p>\n<p>Ihr Zeitbezug liegt nun im Staffellauf bei \u2026<\/p>\n<p>Kriesejad: er ver\u00f6ffentlichte kurzfristig auf seinem Blog ein paar Schilderungen \u00fcber \u201esein Leben\u201c. Dabei war besonders seine Erz\u00e4hlung \u00fcber seine sexuellen Widrigkeiten so ein inhaltlicher Bathos, der die Nachhaltigkeit eines Apex erhielt, dass man davon ausgehen muss, diese Bilder, die hier assoziiert werden k\u00f6nnen, m\u00f6glicherweise nicht zu vergessen solange Kriesejad auf unserem Radar erkennbar bleibt. Selbst der Versuch der Nacherz\u00e4hlung um diesen Effekt m\u00f6glicherweise aus zweiter Hand zu vermitteln w\u00e4re schon schm\u00e4hlich. Der Mann liest und verehrt zu einem gewissen Grad, ganz gleicherma\u00dfen wie Andrea, einen komischen Lebemann, der schreibt und ber\u00fchmt ist, der sich ausschlie\u00dflich pornografisch, sexistisch playboyistischen Themen und Kram widmet. Deren typische Ikonensammlung. Eine Gemeinsamkeit in der Masse mal wieder, die Masse schafft.<\/p>\n<p>Das, was Kriesejad als seinen Charme begreift, macht nur Eindruck bei denen, denen er ohnehin egal ist, obgleich sie sich auf exakt dem gleichen Boden bewegen und dies auch solidarisch und miteinander Grundempathisch gemeinsam tun. Aber ihre Wunschziele bringen eigene Wege mit sich, die begangen werden.<\/p>\n<p>Krisejad freut sich \u00fcber seinen liebevollen kreativ gesch\u00f6pften Spritznamen: Les Hanny. Mit stolz erz\u00e4hlt er von dieser anerkannten Selbsternennung, die etwas verbindend liebevolles ausdr\u00fccke.<\/p>\n<p>Er l\u00e4sst sein Leid dar\u00fcber, noch nicht ber\u00fchmt geworden zu sein als \u201egro\u00dfer K\u00fcnstler\u201c und Genie heraush\u00e4ngen, wie seinen Aufenthalt in der Psychiatrie in einem Vorort von Frankfurt am Main wegen weltanschaulicher Frustrationen ersten Grades.<\/p>\n<p>Ein freiwilliger Aufenthalt. Lang und langweilig, so erz\u00e4hlt er. Eine Magen-OP wegen ihn st\u00f6render Fettleibigkeit war sein L\u00f6sungsansatz. Doch seine Feistheit ging nicht durch die Reduktion von K\u00f6rperf\u00fclle weg. Im Gegenteil. Die Feistigkeit, gepflegt durch nebenautorit\u00e4re Vulg\u00e4rliteratur aus der Beatnik-Zeit, verfestigt sich gegenw\u00e4rtig immens. Wo soll das enden, k\u00f6nnte er sich fragen. Das Mannsein kehrt sich in seinem Fall gegen ihn selbst. Und von dieser Gattung schweben so einiges in der Stadt \u2013 in der ein Hass regiert, den sie \u2013 diese Gattung Menschen \u2013 nicht mag.<\/p>\n<p>Ich merke, dass ich weiterhin mit patho-psychologischen soziologischen Portraits arbeiten muss, um zu versuchen, die Portraits schriftlich zu zeichnen, die ich malerisch nicht den Mut habe, darzustellen. Es sind h\u00e4ssliche Bilder. Was nicht hei\u00dft, dass die von mir beschriebenen textlich geschaffenen Objekte nicht auf eine Sch\u00f6nheit der Subjekte hindeuten k\u00f6nnen \u2013 an die die Eigene Wahrnehmung, in Wortfassung dieser \u2013 sich anzulehnen versucht. Der Gedanke bleibt Objekt. Das Subjekt, Subjekt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_1a.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-864\" src=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_1a.png\" alt=\"\" width=\"1710\" height=\"975\" srcset=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_1a.png 1710w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_1a-300x171.png 300w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_1a-1024x584.png 1024w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_1a-768x438.png 768w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_1a-1536x876.png 1536w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/contextual_faces_1a-1200x684.png 1200w\" sizes=\"(max-width: 1710px) 100vw, 1710px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das ist \u201eAndreas Freundin\u201c. \u201eEr\u201c liebt New York. \u201eEr\u201c ist ebenfalls von der Beatnik-Literatur noch durch seine Eltern gepr\u00e4gt und entwirft Plaketten f\u00fcr einige Produkte des Familienbetriebes Langer Mann, der kunsthandwerkliche Produkte vermarket haupts\u00e4chlich f\u00fcr einen sogenannten \u201eNeuwiener Handb\u00f6rsenverein\u201c.<\/p>\n<p>Sein Minnedenk richtet sich an seinen gesamten Stand: Ich verlie\u00df meinen Ort gleich zweimal, erst den Vater, der mich hielt, dann von Ort zu Ort, von Herz zu Seele, den K\u00f6rper von innen nach au\u00dfen. Ich fand meine St\u00e4tte, vereint mit dem Band, und bei der Ankunft, traft ich meinen Ursprung allein.<\/p>\n<p>Auch Er ist Staffell\u00e4ufer. Er gibt den Stab an \u2026 Die Kunst der Sch\u00f6nheit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/artofbeauti_1lll.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-866\" src=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/artofbeauti_1lll.png\" alt=\"\" width=\"1694\" height=\"1174\" srcset=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/artofbeauti_1lll.png 1694w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/artofbeauti_1lll-300x208.png 300w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/artofbeauti_1lll-1024x710.png 1024w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/artofbeauti_1lll-768x532.png 768w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/artofbeauti_1lll-1536x1065.png 1536w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/artofbeauti_1lll-1200x832.png 1200w\" sizes=\"(max-width: 1694px) 100vw, 1694px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Minne von Geschmut, ganz richtigen Turminhabern gewidmet: Mit tr\u00e4umte von den andern L\u00e4ndern, von kleinen Zauberhilfen, die blieben bis ich mir die Grube des Zweifels schuf. Der Zweifel, er war Kraft. Ich w\u00fcrde lieben als k\u00f6nnte das Schicksal meiner nicht verfehlen. So stand ich im Verborgenen doch unbegrenzt sichtbar und t\u00fcrmte mich um alle m\u00f6glichen Leute herum.<\/p>\n<p>Nun kommen wir zum Kern der Betrogenheit, die Betrogenen schlechthin. Das Ende des Laufs als Beginn der anderen Disziplin.<\/p>\n<p>Ich kannte mal einen Mann, der l\u00e4sterte dar\u00fcber, dass seine Gespielin immer nur dieses eine St\u00fcck von diesem einen italienischen barocken Komponisten h\u00f6ren w\u00fcrde, und dass das \u201ei-wie primi, irgendwie Primitiv\u201c sei. Er selbst h\u00f6rte aber auch immer nur die gleichen Klassik-CDs rauf und runter. Bei ihm war das aber logischerweise genialistisch. Er schuf W\u00e4hrung f\u00fcr \u201eden langen Mann\u201c. Die oben genannte \u201eFirma\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/jank_1b.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1006\" src=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/jank_1b.png\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1080\" srcset=\"https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/jank_1b.png 1920w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/jank_1b-300x169.png 300w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/jank_1b-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/jank_1b-768x432.png 768w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/jank_1b-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.farangis.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/jank_1b-1200x675.png 1200w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich kannte mal zwei M\u00e4nner, die waren genau das, was sie in Frage zu stellen meinten: affirmativ u. positivistisch. Ihr seht sie hier. Ihre verw\u00f6hnte soziale Stellung best\u00e4tigte sie, gleich einem wechselseitigen Verifikationsmodell, und die Richtigkeit ihrer allseitig g\u00fcltigen Annahmen stand fest.<\/p>\n<p>Sie waren Meister und Lehrling. Der eine kam als Schulhandelsreisender \u201e\u00fcber \u00d6sterreich\u201c sagte er. Manchmal dichtete er. Auch er schuf Material f\u00fcr \u201eden langen Mann\u201c. Sein Lehrling, auch \u201eaus \u00d6sterreich\u201c war komplett ausgestattet mit Waffen aus dem Dietmarsischen L\u00fcgenm\u00e4rchen. L\u00fcgenm\u00e4rchen. Die alte Heldensaga der Schlaraffen.<\/p>\n<p>Ich finde es gut, imaginierte Reflektion zu erdichten, als Versuch \u201eneue \u00a0Pathologien\u201c anspielungsweise anzusprechen, anhand der manthraischen emotiv sich vermittelden Lebenspraktiken, die Menschen so leben.<\/p>\n<p>Es ist ein merkw\u00fcrdiger Entwurf und Deep-Poetry-Prose.<\/p>\n<p>rev. 06.09.2024<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>For Real Tales \/ Echte Geschichten \u201eSo ist das aber richtig,\u201c w\u00fcrde Dieter \u2013 ich nenne ihn hier mit Namen Andrea \u2013 behaupten. Andreas Vater Urs erz\u00e4hlte Andrea eines Tages in meinem Beisein, sie, Andrea, w\u00fcrde eines Tages eine britische Lady oder einen Lord ehelichen. 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