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For Real Tales / Echte Geschichten

For Real Tales / Echte Geschichten

Entwurf, als PDF > https://www.farangis.de/blog/wp-content/uploads/2024/01/for_real_tales_echte_geschichten_2b.pdf

For Real Tales / Echte Geschichten © 2024 by Tschördy G. Marta Yegane Arani is licensed under CC BY-NC-ND 4.0 

„So ist das aber richtig,“ würde Dieter – ich nenne ihn/sie hier mit Namen „Andrea“ – behaupten. Andreas Mutter/Vater Urs erzählte ihr, also Andrea, eines Tages in meinem Beisein, Andrea würde eines Tages eine britische Lady oder einen Lord ehelichen. Ihr Haus in der Toskana glich einem kleinen italienischen Hexenhäuschen. Ein Türmchen für ein brünettes Rapunzel, wie Andrea eines war. Sie stand vor dem Turm ihres kleinen toskanischen Bauernhäuschens, und sah hoch. Das Haus hatten sie, Urs und Andrea, getauscht. Urs und Andrea waren traurig. Ihr neues kleines Anwesen bezogen sie im Schlaraffenland.

Der Minnegedanke der Breverts Andrea an Paddy:

Meine Stratageme, leuchten wie Edelsteine im Felsgestein, ich glätte sie, in den Jahren. Mit den Steinen erkauft. Als Regel, die Dir gilt und uns zugleich.

Wir pflegen die Regeln des Dorfes, auf offenem gemeinschaftlichem Boden, ich gehöre dazu und achte auf sie, über meinen Gedanken-Standard hinweg.

Ihr Zeitbezug liegt nun im Staffellauf bei …

 

Kriesejad: er veröffentlichte kurzfristig auf seinem Blog ein paar Schilderungen über „sein Leben“. Dabei war besonders seine Erzählung über seine sexuellen Widrigkeiten so ein inhaltlicher bathos der die Nachhaltigkeit eines Apex erhielt, dass man davon ausgehen muss, diese Bilder, die hier assoziiert werden können, möglicherweise nicht zu vergessen solange Kriesejad auf unserem Radar erkennbar bleibt. Selbst der Versucht der Nacherzählung um dies zu verdeutlichen wäre schon schmählich. Der Mann liest und verehrt zu einem gewissen Grad, ganz gleichermaßen wie Andrea, einen komischen Lebemann der schreibt und berühmt ist, der sich ausschließlich pornografisch, sexistisch, playboyistischen Themen und Kram widmet. Deren typische Ikonensammlung.

Eine Gemeinsamkeit in der Masse mal wieder, die Masse schafft.

Das, was Kriesejad als seinen Charme begreift, macht nur Eindruck bei denen, denen er ohnehin egal ist. Er freut sich über seinen liebevollen kreativ geschöpften Spritznamen: Les Hanny. Er lässt sein Leid darüber, noch nicht berühmt geworden zu sein als „großer Künstler“ und Genie heraushängen, wie seinen Aufenthalt in der Psychiatrie in einem Vorort von Frankfurt am Main wegen weltanschaulichen Frustrationen ersten Grades.

Ein freiwilliger Aufenthalt. Lang und langweilig, so erzählt er. Eine Magen-OP wegen ihn störender Fettleibigkeit war sein Lösungsansatz. Doch seine Feistheit ging nicht durch die Reduktion von Körperfülle weg. Im Gegenteil. Die Feistigkeit, gepflegt durch nebenautoritäre Vulgärliteratur aus der Beatnik-Zeit, verfestigt sich gegenwärtig immens. Wo soll das enden, könnte es sich fragen. Das Mannsein kehrt sich in seinem Fall gegen ihn selbst. Und von dieser Gattung schweben so einige in der Stadt – in der ein Hass regiert, den sie – diese Gattung Menschen – nicht mag.

Ich merke, dass ich weiterhin mit patho-psychologischen soziologischen Portraits arbeiten muss, um zu versuchen, die Portraits schriftlich zu zeichnen, die ich malerisch nicht den Mut habe, darzustellen. Es sind hässliche Bilder. Was nicht heißt, dass die von mir beschriebenen Objekte nicht auf eine Schönheit der Subjekte hindeuten können – an die die Eigene Wahrnehmung, in Wortfassung dieser – sich anzulehnen versucht. Der Gedanke bleibt Objekt. Das Subjekt, Subjekt.

Das ist Andreas Freundin. Er liebt New York, ist ebenfalls von der Beatnik-Literatur noch durch seine Eltern geprägt und entwirft Plaketten für einige Produkte des Familienbetriebes Langer Mann, der kunsthandwerkliche Produkte vermarket hauptsächlich für einen sogenannten „Neuwiener Handbörsenverein“.

Sein Minnedenk an seinen Stand:

Ich verließ meiner Ort gleich zweimal: erst den Vater, der mich hielt, dann von Ort zu Ort, von Herz zu Seele, den Körper von innen nach außen.

Ich fand meine Stätte, vereint mit dem Band, und bei der Ankunft, traft ich meinen Ursprung allein.

Auch Er ist Staffelläufer. Er gibt den Stab an …

Die Kunst der Schönheit.

Minne von Geschmut den Turminhabern gewidmet:

Mit träumte von den andern Ländern, von kleinen Zauberhilfen. Die blieben bis ich mir die Grube des Zweifels schuf. Der Zweifel, er war Kraft. Ich würde lieben als könnte das Schicksal meiner nicht verfehlen, so stand ich im Verborgenen doch unbegrenzt sichtbar und türmte mich um die herum.

Nun kommen wir zum Kern der Betrogenen. Das Ende des Laufs als Beginn der anderen Disziplin.

Ich kannte mal einen Mann, der lästerte darüber, dass seine Gespielin immer nur Vivaldis vier Jahreszeiten hören würde, und dass das „i-wie primi, irgendwie Primitiv“ sei. Er selbst hörte aber auch immer nur die gleichen Klassik-CDs rauf und runter. Bei ihm war das aber logischerweise genialistisch.

Dieser schuf die Währung für den langen Mann.

Ich kannte mal zwei Männer, die waren genau das, was sie in Frage zu stellen meinten: affirmativ u. positivistisch. (Ihr seht sie oben.) Ihre verwöhnte soziale Stellung bestätigte sie, gleich einem wechselseitigen Verifikationsmodell, und die Richtigkeit ihrer allseitig gültigen Annahmen stand fest.

Sie waren Meister und Lehrling. Der eine kam als Schulhandelsreisender „über Österreich“ sagte er. Manchmal dichtete er. Er schuf Material für den langen Mann. Sein Lehrling, auch „aus Österreich“ ausgestattet mit Waffen aus dem Dietmarsischen Lügenmärchen. Lügenmärchen. Die alte Heldensaga der Schlaraffen.

Ein dichterisches Abbild wahrgenommener Menschen, von Tschördy G. Marta Yegane Arani unter dem Motto:

Ich finde es gut, Leuten eine Plattform […] zu bieten, die neue Pathologien verdeutlichen können, anhand ihrer Lebenspraxis.

Und das aber ohne Ableistisch zu werden, sondern lediglich als eine neue soziologische Patho-Psychologie, im Rahmen von #MadStudies.

Der Entwurf ist noch in weiterer Bearbeitung versteht sich.

So far.